Die besten Hauswasserwerke im Test

Ein Hauswasserwerk stellt die Wasserversorgung in Gartenanlagen und Schrebergärten sicher oder hilft in Privathaushalten den Trinkwasserverbrauch zu senken. Das Hauswasserwerk verwendet Regen- oder Brunnenwasser zum Betreiben von Haushaltsgeräten als automatisierte Eigenversorgungsanlage. Es ermöglicht Ihnen, individuell und Ökonomisch den eigenen Wasserverbrauch zu regulieren.

Metabo Hauswasserwerk HWW 5500/20 M

Metabo HWW 5500/20 M, 5.500 Liter pro Stunde

AL-KO HWF 1400 Inox

AL-KO HWF 1400 Inox, mit 5 Laufrädern, 6000 L/h

Gardena 5000/5 eco Comfort

Gardena 5000/5 eco Comfort, 4.500 Liter pro Stunde

Einhell BG-WW 1140 NN

Einhell BG-WW 1140 NN, 4.000 Liter pro Stunde


Hauswasserwerk: Vorteile, Funktionsweise und Vergleich

Wenn Sie Zuhause sind und Wasser benötigen, dann drehen Sie in der Regel einfach den Wasserhahn auf. In den meisten Ein- oder Mehrfamilienhäusern ist die Wasserversorgung über Leitungen aus Edelstahl gesichert, die an das öffentliche Trinkwassernetz angeschlossen sind. Das Leitungswasser wird regelmäßig auf seine Qualität hin überprüft und kann daher bedenkenlos auch getrunken werden. Dieses Trinkwasser verursacht aber in der Regel übers Jahr hohe Kosten und durch die steigenden Preise. Diese können Sie durch ein Hauswasserwerk nachhaltig senken.

Die Vorteile von einem Hauswasserwerk

Trinkwasser aus den Leitungen wird nicht nur zum Trinken sondern auch für die WC Spülung, als Badewasser oder für die Waschmaschine verwendet, für die Bewässerung des Gartens, die Reinigung der Fenster oder die Reinigung der Gartenmöbel und Rasenmäher. Daher greifen immer mehr Menschen auf Hauswasserwerke zurück. Ein Hauswasserwerk wird seltener in Unternehmen und häufiger in Privathaushalten angewendet.

Das Trinkwasser kann durch eine solche Anlage in einigen Bereichen des Haushaltes durch Wasser aus der Pumpe im Garten, durch aufgefangenen Regen oder Wasser aus dem Brunnen, das über eine Gartenpumpe gefördert wird, ersetzt werden. Dieses ist kostenlos und spart bares Geld ein.

Regenwasser für das Betreiben der Waschmaschine ist sogar noch besser, weil es weniger Kalk enthält als Leitungswasser. Sie können mit einem Hauswasserwerk Ihre Betriebskosten um ein Vielfaches senken und tragen außerdem einen erheblichen Teil zum Schutz der Umwelt bei. Sie können mit einem Hauswasserwerk den Umgang mit kostbarem Trinkwasser wesentlich verantwortungsvoller gestalten.

Wie funktioniert ein Hauswasserwerk

Ein Hauswasserwerk soll den Druck an den jeweiligen Entnahmestellen konstant halten. Eine Entnahmestelle kann beispielsweise ein Brunnen oder eine Regenwassersammelanlage sein.

Ein Hauswasserwerk besteht aus drei wesentlichen Bauteilen: Der Pumpe, dem Druckausgleichbehälter und der Drucksteuerung, auch Druckschalter genannt.

Über die Pumpen wird das Wasser aus dem jeweiligen Vorratsbehälter gefördert. Je nach Fördermenge bzw. Förderhöhe gibt es unterschiedliche Formen der Wasserpumpen. Dazu gehören Tauchpumpen oder mehrstufige Kreiselpumpen. Kreiselpumpen nutzen beispielsweise die Schwungkraft, um die Flüssigkeit nach oben zu bringen. Sie sind besonders gut für das Hauswasserwerk geeignet, da hier nur eine geringe Lärmbelästigung entsteht. Auch stimmt hier das Verhältnis zwischen Preis und Leistung, da der Wirkungsgrad der Kreiselpumpen höher und die Betriebskosten dadurch geringer sind.

Wenn der Wasserstand niedrig ist, schalten sich Wasserpumpen automatisch aus. Ein Trockenlauf würde andernfalls erhebliche Schäden verursachen. Es gibt diese Pumpen-Modelle von verschiedenen Herstellern, beispielsweise Gardena, Inox oder Metabo. Hier lohnt es sich, zu vergleichen. Die Leistung schwankt beispielsweise in Sachen Druck zwischen 500, 800 und max 900 Bar. Empfehlenswert ist es, auf Qualität zu achten. Preiswerte Modelle verursachen später meist hohe Reparaturkosten und neigen außerdem in der Regel zu starker Lärmbelästigung.

Druckausgleichbehälter und Drucksteuerung

Druckausgleichbehälter sind meist mit einem Gas, mit Druckluft oder Stickstoff gefüllt. Wenn Wasser in den Behälter fließt, wird es durch das Gas auf einen bestimmen Wert komprimiert. Die Drucksteuerung sorgt für einen entsprechenden Druckausgleich beim Förderdruck im Druckkessel. Dieser wird mit einem Manometer kontrolliert. Wenn ein bestimmter Wert erreicht ist, schaltet er sich automatisch aus. Auch die Ansaughöhe wird darüber reguliert. Ein Vorfilter sorgt für die nötige Reinheit. Er dient auch als Pufferspeicher, so dass kleine Mengen Wasser immer sofort verfügbar sind und die Wasserpumpen nicht wegen Kleinstmengen sofort anspringen müssen.

Alle, die wirklich fit im Heimwerken sind, können das Hauswasserwerk selbst installieren. Andernfalls sollten Sie die Arbeit von Experten durchführen lassen.

Das richtige Hauswasserwerk finden

Um das richtige Hauswasserwerk zu finden, ist es sicher hilfreich, Testberichte zu lesen und Angebote einzuholen oder sich in Online Shops und auf Vergleichsportalen nach passenden Modellen umzusehen. Sie sollten dabei auf einige wichtige Merkmale achten:

Lärmpegel

Es ist wichtig, vorher zu wissen, welche Geräuschkulisse das Hauswasserwerk erzeugt. Es nützt das sparsamste Modell nichts, wenn es eine hohe Lärmbelästigung erzeugt. Die Höhe des Lärmpegels ist besonders dann wichtig, wenn das Gerät im Haus neben einem bewohnten Zimmer platziert werden soll.

Leistung

Entscheiden Sie sich für die richtige Ansaughöhe. Dies ist die Höhe, die beispielsweise das Regenwasser bis nach oben braucht.

Wartung

Auch die Verarbeitung und die Qualität des Hauswasserwerkes sollten stimmen, denn wenn Sie alle drei Monate Ersatzteile kaufen und diese auch noch im Hauswasserwerk installieren müssen, wird sich das Gerät lange nicht amortisieren können. Das Hauswasserwerk sollte außerdem einen geringen Wartungsaufwand haben.

Ausstattung

Oft verbergen sich hinter einem günstigen Hauswasserwerk kleine Makel. So sind beispielsweise Wasserfilter nicht vorhanden und müssen zusätzlich nachgekauft werden. In der Regel kann über ein Hauswasserwerk über die Hälfte der Kosten für Trinkwasser eingespart werden. Ein guter Grund, auf diese Versorgungsform umzurüsten. Dennoch werden auch Privathaushalte zukünftig weiterhin auf Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz angewiesen sein, können ihre Kosten jedoch durch ein kombiniertes Hauswasserwerk erheblich senken.